NUR EIN SATTER BEAGLE IST EIN ZUFRIEDENER BEAGLE

10. Oktober 2012

Das muss ich noch los werden

Gestern am späten Nachmittag (so zwischen vier und halb fünf) drehten Herrchen und ich unsere vorletzte Runde für den Tag.
Je nach Laune und Tagesform wähle ich unter drei verschiedenen Routen. Meine gewählte Route führte uns dieses mal wieder an dem Übungsplatz der hochnäsigen Airedaleterrier vorbei. Vermutlich sind die auch schon mittlerweile "auf den Hund gekommen", es tummelten sich dort vor der Tür nämlich zwei Kollegen, die alles andere als (rein)rassig und wohlerzogen rumschnüffelten.

Der eine ließ es sich nicht nehmen, mich, als dienstältesten Rüden im Revier, unterwürfig zu begrüßen. Da er dabei die rügenden und zur Umkehr mahnenden Rufe seines Besitzers geflissentlich überhörte, mußte dieser nun notgedrungen seinem Vierbeiner folgen. Die Schmach für dessen Ego konnte ich riechen... leider Geil.

8. Oktober 2012

Haarsträubendes

Heute möchte ich einmal mit dem doch weit verbreiteten Vorurteil aufräumen, nur wir Vierbeiner verlören übermäßig viele Haare, die dann (wie auch immer) in Suppen, zwischen Polstermöbeln, unter Schränken und Betten... schlimmstenfalls zwischen den Zähnen meiner menschlichen Mitbewohner zum Vorschein kommen, auf jeden Fall dann doch die Mehrzahl immer dem Staubsauger (Folterinstrument Nummer eins für jedes sensible Hundeohr) zum Opfer fallen.

Ganz anders sieht es da schon mit der sich verflüchtigenden (ausfallen darf man ja nicht sagen, das würde eine mittelschwere Sinnkrise auslösen) Haarpracht meines über alles geschätzten Frauchens aus.
Deren, an weichgekochte Spaghetti erinnernde - da ebenso anhänglich - dunkel gefärbtes Haupthaar findet sich - oder meist ist es Herrchen, der es findet - an den unzugänglichsten Stellen wieder.
Wo sich mein gepflegtes Kurzhaar allenfalls einmal geschickt in ein Sitzkissen oder eine Decke "verhakt", woraus es sich mittels einer Pinzette und unter geringem Kraftaufwand leicht wieder entfernen lässt, und der Rest erledigt sich dank eines ausgeklügelten Kehrplanes und oben erwähntem Folterinstrument in zweitägigem Abstand quasi wie von selbst. Da bedarf es bei meinem menschlichen Pendant schon ganz anderer Anstrengungen.

Logistisch wie auch mental stößt Herrchen hierbei jedesmal an seine Grenzen.